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Singen: Die vergessene Republik

25. April 2018-20:00 - 22:00

Vortrag mit der Historikerin Britta Panzer in der Stadthalle Singen.

Im Jahr 2019 wird die Weimarer Republik 100 Jahre alt und vielen gilt sie als “ungeliebtes Kind der Kriegsniederlage” und “Republik ohne Republikaner”. Der erste demokratische Verfassungsstaat auf deutschem Boden zeichnete sich durch ein entschieden demokratisches Wahlrecht aus, das erstmals Frauen gleichberechtigt mit einschloss. Auch der Ausbau der sozialen Sicherungssysteme wie beispielsweise die Einführung der Arbeitslosenversicherung 1927, können als Erfolge der Weimarer Republik gelten. Der Vortrag konzentriert sich auf die Rolle der Sozialdemokratie, die mit ihrem Konzept der “wehrhaften Demokratie” die Abkehr der Bürger von ihrer Republik zumindest hinauszögern konnte. Hierbei folgt Britta Panzer unter anderem der Frage, ob sich die republikweiten Beobachtungen, dass die SPD bis zum Ende der bürgerlichen Minderheitsregierungen eine Tolerierungspolitik verfolgte und gegenüber der NSDAP die massive Bekundung der Autorität des demokratischen Verfassungsstaates vertrat, auch in Singen nachvollziehen lassen.

Britta Panzer, 1972 in Kassel geboren, legte 1999 den Magister-Abschluss in Geschichte, Politik und Germanistik an der Universität Heidelberg ab und 2002 den Abschluss als Diplom-Archivarin (FH). Sie arbeitete im Hessischen Wirtschaftsarchiv in Darmstadt, im Niedersächsischen Staatsarchiv in Oldenburg sowie im Stadtarchiv Stuttgart und ist seit November 2015 Leiterin des Stadtarchivs Singen.



Die vergessene Republik
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Details

Datum:
25. April 2018
Zeit:
20:00 - 22:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Stadthalle Singen
Hohgarten 4
Singen, 78224
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