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Name der Fotografin: Aenne Biermann

Juli 17-8:00 - September 30-17:00

Fund in der Firmensammlung

Das Museum Ludwig besitzt mit der Sammlung Agfa nicht nur eine umfangreiche Fotosammlung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern auch – kaum bekannt und noch nicht vollständig aufgearbeitet – die Archive der Agfa, Leonar und Perutz Werbeabteilungen. Anzeigen in Fotozeitschriften belegen, dass die Unternehmen ihre Kunden dazu aufriefen, Negative einzureichen, die bei Gefallen vergütet wurden. Die Negative und Abzüge bewiesen die Qualität der Papiere, Negativfilme, Blitze usw. in Broschüren, Magazinen und auf Messen. Diese Bestände enthalten auch Negative und Aufnahmen von Aenne Biermann (1898– 1933).

Biermann, 1933 früh verstorben, war zu Lebzeiten in wegweisenden Ausstellungen wie der internationalen Werkbund-Ausstellung „Film und Foto“ vertreten und galt mit ihren sachlichen Aufnahmen als Avantgardefotografin ersten Ranges. Bis zu ihrem frühen Tod 1933 schuf sie Bilder ihrer nächsten Umgebung und prägte die fotografische Moderne mit.

Alltägliche Details, neu gesehen
„Welt kann optisch überall bedeutsam werden“, schrieb der Kunsthistoriker und Förderer der Avantgarde Franz Roh 1930 einleitend zum Bildband “Aenne Biermann. 60 Fotos”. So fotografierte sie, wie zeitgleich Albert Renger-Patzsch, Pflanzen aus nächster Nähe oder verwandelte eine aufgeschnittene Kokosnuss auf einem weißen Teller zu einer nuancierten Schwarz- Weiß-Studie. Auch ihre Kinder waren immer wieder Motiv eindringlicher Porträts.

Das Museum Ludwig nimmt die sukzessive Aufarbeitung des Agfa Firmenarchivs – in dem 1964 die Firmen Leonar und Perutz aufgingen – und einen kürzlichen Ankauf von vier Arbeiten Aenne Biermanns zum Anlass, den gesamten Bestand von 24 Arbeiten, 11 Negativen und 17 kleinformatigen Archivabzügen sowie anderer Archivalien erstmals vollständig zu präsentieren.

 

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Details

Beginn:
Juli 17-8:00
Ende:
September 30-17:00
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Veranstaltungsort

Museum Ludwig Köln
Hein­rich-Böll-Platz
Köln, 50667
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Telefon:
+49 221 221 26165