Erfolgreich unter drei Systemen

Er muss ein tänzerisches “Wunderkind” gewesen sein: Harald Kreutzberg (1902-1968) stand schon als kleiner Knirps auf der Operettenbühne. In einem “Dilettantenkurs” der Tänzerin Mary Wigman warb diese ihn direkt für die Profiausbildung ab. So steht es zumindest in Presseberichten, die noch zu seinen Lebzeiten entstanden.

“Trommelspuk” hieß die Choreographie, mit der ihm 1923 der Durchbruch gelang. Hannover und Berlin waren Stationen seiner Karriere, in den zwanziger Jahren tourte er bereits durch die USA.

In den dreißiger Jahren verfasste er eine erste eigene Kurzbiografie. Während der Nazizeit konnte er, obwohl er Anhänger des Ausdruckstanzes war, als Aushängeschild unbehelligt weiterhin auftreten. 1955 gründete er in Bern seine eigene Tanzakademie, 1968 verstarb er dort. Das Deutsche Tanzarchiv der SK Stiftung Kultur und der Stadt Köln verwahrt seinen Nachlass.

https://www.sk-kultur.de/tanz/kreutzberg_a.htmWeblinks zu Leben und Werk des Tänzers Harald Kreutzberg

Artikel aus “Der Spiegel” von 1949

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44437281.html

Material im Archiv der Akademie der Künste:

https://archiv.adk.de/bigobjekt/744

 

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