Radio, Automobil, Schreibmaschine und Kintopp – Umwälzungen in Technik, Medien und Verkehr
Zweimal Radiohörer: Der Kleinbürger im Wohnzimmer bei Kurt Günther, ein junger Mann vor Industrielandschaft bei Max Radler.

Der Rundfunk war ein neues Medium, das eifrig genutzt wurde.

Der Erste Weltkrieg hatte die industrielle Produktion um Jahre zurückgeworfen. Dennoch setzten ab 1918 Neuerungen in Technik, Medien und Verkehr ein, die die ganze Gesellschaft erfassten. In Köln rollten Ford-Autos vom Fließband, das Radio machte Nachrichten und Musik für breite Bevölkerungsschichten zugänglich. Die Schreibmaschine setzte sich im Büroalltag durch. Schreiben wandelte sich dadurch von qualifizierter, gut bezahlter Männerarbeit zu schlecht bezahlter, schlecht angesehener Frauenarbeit. Das Kino boomte und schuf Bilder und Bildwelten, die zu Ikonen wurden.

 

 

 

Das Radiomuseum in Köln-Dellbrück

Was ist ein Detektorempfänger?Dies erfahren Besucher des 1999 aus einer Initiative von Idealisten hervorgegangenen Museums ebenso wie die Definition der “Goebbelsschnauze”. Abbildungen der gesammelten Radios, Grammophone und Tonbandgeräte: http://www.radiomuseum-koeln.de/index.php/ct-menu-item-5

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Die Dreigurtbrücke bei Düren

Mehr Verkehr bedeutet mehr Flussüberquerungen. Die 1928-29 errichtete Dreigurtbrücke bei Düren führte die Eisenbahnlinie zwischen Köln und Aachen über die Rur und steht heute unter Denkmalschutz. Sogar der altehrwürdige Dehio verzeichnet sie in seiner Liste der Kunstdenkmäler. Presseartikel zum Zustand… Weiterlesen →

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