Die zwanziger Jahre in Deutschland

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Presseschau vom 16. März 2018

Neuauflagen früher Science Fiction und eines “lasterhaften” Stadtführers. Ein drohender Hochhausabriss in Hamburg. Ein neues Sachbuch über vier Philosophen. Die Presseschau auf zwanzigerjahre.de vo 16. März 2018 “Mephisto 97.6” , das Universitätsradio der Universität Leipzig, vom 15. März 2018 Geister… Weiterlesen →

Josef Scharl (1896-1954) machte in den zwanziger Jahren Karriere als Mitglied der neuen Münchner Sezession. Noch 1933 widmete ihm die Galerie Nierendorf eine Ausstellung, 1937 zählte er für die Nazis zu den “Entarteten”. 1938 ließ er seine Familie in Deutschland… Weiterlesen →

Hamburger Bestände

Badeanzüge aus reiner Wolle 238 Fotos und Graphiken finden sich online in der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg zur Mode der zwanziger Jahre. Ob Badeanzüge aus reiner Wolle ein ungetrübtes Badevergnügen bescherten, bleibt der Phantasie der… Weiterlesen →

“Rheinische Post” online vom 31. Januar 2018 Das Kempener Stadtarchiv und Seine Schätze (5) – Weimarer Republik und “Drittes Reich” 3100 Akten erinnern im Stadtarchiv Kempen an die Jahre zwischen 1815 und 1932. Vom Dezember 1918 bis zum Februar 1926… Weiterlesen →

Magnus Hirschfeld

Internetpräsenz des Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. - Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus Hirschfeld (1868-1935), wagte 1897 die Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees, dessen Vorsitzender er bis 1929 war. Auch die erste Petition gegen den § 175 RStGB an den Deutschen Reichstag ging auf seine Initiative zurück. Seine Petition unterschrieben sogar konservative Autoren wie der Dichter Ernst von Wildenbruch. Otto Reutter widmete ihm ein Couplet, beim Aufklärungsfilm "Anders als die anderen" von 1919 beriet er. 1919 eröffnete das Institut für Sexualwissenschaften. 1933 emigrierte er nach Paris und versuchte dort, sein Institut neu zu gründen. Der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. erinnert an Leben und Werk Hirschfelds und versucht, eine Entschädigung für die Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaften zu erreichen. http://magnus-hirschfeld.de/ Couplet Otto Reutters - Tondokument auf youtube.de

Internetpräsenz des Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. – Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft Magnus Hirschfeld (1868-1935), wagte 1897 die Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees, dessen Vorsitzender er bis 1929 war. Auch die erste Petition gegen den § 175 RStGB an den Deutschen Reichstag ging… Weiterlesen →

Presseschau 22. Januar 2018

“Tagesspiegel, 19. Januar 2018: Revolution im Zickzack” Christian Schröder erinnert an die Filmplakate von Josef Fenneker. Er schuf unter anderem die Plakate für “Baccarat”, “Du sollst nicht töten” und “Der Eisenbahnmarder”. http://www.tagesspiegel.de/kultur/digitalisierte-filmplakate-von-josef-fenneker-revolution-im-zickzack/20864286.html “Die Welt” vom 14. Januar 2018 “It-Girl” der… Weiterlesen →

Legendäre Bankräuber und ein legendärer Jazz-Titel ARD-Mediathek: Dokumentation über Franz und Erich Sass. Verfügbar bis zum 15. Januar 2018 In ihrer Zeit vom Volk beinahe als moderne Robin Hoods gefeiert, von Dänemark ausgeliefert, auf Hitlers Befehl erschossen: Die Brüder Franz… Weiterlesen →

Michael Wildt, „Der muss hinaus! Der muss hinaus! Antisemitismus in deutschen Nord- und Ostseebädern 1920 – 1935. Erschienen in „Mittelweg 36“, 10. Jahrgang 2001, Heft 4 (August/September 2001), S. 2-25. Die zwanziger Jahre waren verrucht, lasziv, progressiv, freizügig – für… Weiterlesen →

Neue Osnabrücker Zeitung vom 10. Dezember 2017 “Allein am Kurfürstendamm” – Dr. Stefan Lüddemann in der “Neuen Osnabrücker Zeitung” über die Jeanne-Mammen-Retrospektive in Berlin. Als sie sich zu Beginn der Naziherrschaft aus der Pressewelt zurückzog und nur noch als reine… Weiterlesen →

„Ein kleiner Spaß großer Schriftsteller“

Rezension: „Mord im Fahrstuhlschacht“ Tatsachenreihe von Bertolt Brecht und Walter Benjamin, ins Holz geschnitten von Steffen Thiemann, mit einer Nachbemerkung von Erdmut Wizisla 1993 soll Lorenz Jäger in einem Beitrag zum Brecht-Jahrbuch bereits auf Übereinstimmungen in der Werkausgaben Bertolt Brechts… Weiterlesen →

Presseschau 22. November 2017

Berliner Morgenpost, 21. November 2017: Herbstauktion in der Villa Grisebach – unter anderem ein Porträt Rudolf Schlichters von Helene Weigel sowie der Nachlass des Goldschmieds Emil Lettré. Der Tagesspiegel über die Retrospektive zum Weimarer Kino: http://www.tagesspiegel.de/kultur/retrospektive-zum-weimarer-kino-auch-die-berlinale-taucht-in-die-zwanziger-jahre-ein/20611892.html Topp-Keller und Eldorado –… Weiterlesen →

Das Radiomuseum in Köln-Dellbrück

Was ist ein Detektorempfänger?Dies erfahren Besucher des 1999 aus einer Initiative von Idealisten hervorgegangenen Museums ebenso wie die Definition der "Goebbelsschnauze". Abbildungen der gesammelten Radios, Grammophone und Tonbandgeräte: http://www.radiomuseum-koeln.de/index.php/ct-menu-item-5

Was ist ein Detektorempfänger?Dies erfahren Besucher des 1999 aus einer Initiative von Idealisten hervorgegangenen Museums ebenso wie die Definition der “Goebbelsschnauze”. Abbildungen der gesammelten Radios, Grammophone und Tonbandgeräte: http://www.radiomuseum-koeln.de/index.php/ct-menu-item-5

Mehr Verkehr bedeutet mehr Flussüberquerungen. Die 1928-29 errichtete Dreigurtbrücke bei Düren führte die Eisenbahnlinie zwischen Köln und Aachen über die Rur und steht heute unter Denkmalschutz. Sogar der altehrwürdige Dehio verzeichnet sie in seiner Liste der Kunstdenkmäler. Presseartikel zum Zustand… Weiterlesen →

Mischa Spoliansky

Revuen, Filmmusik und Schwulenhymne Mischa Spoliansky, 1898-1985, trug zum “Soundtrack” des Berlins der zwanziger Jahre eine große Bandbreite an Werken bei. Zum “Lila Lied”, der ersten Hymne der Homosexuellen-Bewegung, komponierte er die Musik, wenn auch unter Pseudonym, mit Widmung an… Weiterlesen →

Erwin Rosenthal alias Fred Ross war Leiter der gleichnamigen Band. Daten zur “Fred Ross Band” http://www.schellackplatten.de/fred%20ross%20band.html Auszug aus digitalisierter Veröffentlichung von “Storyville 77” im National Jazz Archive, https://archive.nationaljazzarchive.co.uk/archive/journals/storyville/storyville-077/53102-storyville-077-0008  

Erinnerung an Jazztrompeter

An Hans Berry (1906-1984) erinnert die SK Stiftung Kultur / Deutsches Tanzarchiv in dieser ausführlichen Text- und Bilddarstellung mit Quellen- und Literaturhinweisen. Das NS-Berufsverbot in Deutschland betraf auch ihn, zunächst konnte er auf Auftritte in die Schweiz sowie in die besetzen Niederlande sowie Belgien ausweichen. In Belgien wurde er als Deutscher erkannt und für die Wehrmacht zwangsverpflichtet. Nachlass in der SK Stiftung Kultur / Deutsches Tanzarchiv in Köln.
Zitat:
"Während sein Kollege Macky Kasper zu dieser Zeit vor allem durch ganzkörperlichen Einsatz bewies, daß er „hot“ spielte, und dadurch große Beliebtheit beim Publikum erlangte, galt Hans Berry in Musikerkreisen als der durch Erfahrung und kreative Begabung (z.B. in solistischen Improvisationen) weit überlegene deutsche Trompeter seiner Zeit."

https://www.sk-kultur.de/tanz/berry/berry.htm

An Hans Berry (1906-1984) erinnert die SK Stiftung Kultur / Deutsches Tanzarchiv in dieser ausführlichen Text- und Bilddarstellung mit Quellen- und Literaturhinweisen. Das NS-Berufsverbot in Deutschland betraf auch ihn, zunächst konnte er auf Auftritte in die Schweiz sowie in die… Weiterlesen →

Die Zeit: 1927 – Verhaltenslehren der Kälte: eine Reise zurück in die Zukunft des Berlins der Goldenen Zwanziger. Florian Illies (Jahrgang 1971) beschäftigt sich in “Die Zeit” mit der Epoche, in der “unsere” Großeltern (d.h. seiner Generation) jung waren. Was… Weiterlesen →

Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V.

Otto Bartning (1883-1959) prägte vor allem den Kirchenbau der Moderne. Seine Stahlkirche, von Köln nach Essen umgesetzt, fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer, die von "Deutschen Christen" beherrschte Gemeinde hatte sich vom Bau zuvor bereits distanziert. Website der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. Hässliches Design, viel Material. http://www.otto-bartning.de/bartning/

Otto Bartning (1883-1959) prägte vor allem den Kirchenbau der Moderne. Seine Stahlkirche, von Köln nach Essen umgesetzt, fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer, die von “Deutschen Christen” beherrschte Gemeinde hatte sich vom Bau zuvor bereits distanziert. Website der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau… Weiterlesen →

Presseschau 14. November 2017

“Deutsche Soldaten und ihr Hass auf Frauen” – Matthias Heine auf welt.de Grundlage für Theweleits zweibändigen Rundumschlag “Männerphantasien” bildeten die Freikorpsromane der zwanziger Jahre. Das Konglomerat aus Psychoanalyse, Literaturwissenschaft und Soziologie war in den siebziger Jahren ein Bestseller. https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article170548442/Deutsche-Soldaten-und-ihr-Hass-auf-Frauen.html#Comments  … Weiterlesen →

Die Musik der 20er und 30er Jahre

Schöne Übersichtsseite von Jano Blase und Klaus Heuermann mit Quellenangaben. http://www.20er-jahre-musik.de/

Schöne Übersichtsseite von Jano Blase und Klaus Heuermann mit Quellenangaben. http://www.20er-jahre-musik.de/

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