Literatur der zwanziger Jahre: Neue Sachlichkeit, Expressionismus, Dada

Die Literatur der zwanziger Jahre schuf den neuen Typus des „Angestelltenromans“, Vicki Baum thematisierte in „Stud. chem. Helene Willführ“ die Probleme, mit denen sich junge Frauen, die nach akademischer Anerkennung strebten, herumschlagen mussten. Die Bezeichnung „Angestelltenroman“ findet sowohl auf Erich Kästners Sittengemälde „Fabian“ („Der Gang vor die Hunde“) als auch auf eher belächelte, dennoch von der Naziregierung verbotene Unterhaltungsromane wie Christa Anita Brücks „Schicksale hinter Schreibmaschinen“ Anwendung.

Tragischer Flaneur: Biographie von John Höxter erschienen

John Höxter, 1884 bis 1938, entstammte einer Kaufmannsfamilie. 1905 zog er zum Besuch der Kunstgewerbeschule nach Berlin. Als expressionistischer Dichter und Graphiker erlangte er eine gewisse Popularität, an Zeitschriften wie „Aktion“ wirkte er mit. Mit dem Niedergang des Expressionismus und… Weiterlesen →

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Ivan Goll – Karsten Witte in „Zeit-Magazin“ vom 26. Dezember 2016

Ivan Goll (1891-1951), deutsch-französischer Lyriker und Romancier, ist in der deutschen Literaturgeschichte, trotz später Würdigungen, fast vergessen. Sein Roman „Sodom Berlin“ ist eine überraschend vergnüglich zu lesende Satire auf die Zustände in der deutschen Kunst- und Intellektuellenszene kurz nach dem… Weiterlesen →

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Deutsches Rundfunkarchiv: Schriftsteller im Rundfunk 1924-1932

Das neue Medium Rundfunk bot Arbeitsmöglichkeiten für die – auch damals – zahlreich vorhandenen arbeitssuchenden Geisteswissenschaftler. Auch der Philosoph Walter Benjamin war sich nicht zu schade, Kinder- und Jugendsendungen zu gestalten. Gleichzeitig bot das Radio Schriftstellern die Möglichkeit, ein größeres… Weiterlesen →

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Irmgard Keun

„Eine schreibende Frau mit Humor“ (Kurt Tucholsky) Die Biographie der Kölnerin Irmgard Keun (1905-1982) ist exemplarisch für viele Autorinnen und Autoren ihrer Zeit: Nach schnellem Ruhm die Flucht vor der Nazidiktatur und das „Abtauchen“ im Nachkriegs- und Wirtschaftswunderdeutschland, in dem… Weiterlesen →

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Dissertation: Männliche Homosexualität in der Dramatik der Weimarer Republik

In seiner 2003 erschienenen Dissertation beschäftigt sich Wolf Borchers mit der Resonanz die Homosexualität im Bühnenleben der Weimarer Republik einnahm. Dabei macht er – laut Zusammenfassung – drei Phasen und Richtungen aus: Auf die expressionistische Richtung, die das Thema provokant… Weiterlesen →

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