Die zwanziger Jahre in Deutschland

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Literatur

„Ein kleiner Spaß großer Schriftsteller“

Rezension: „Mord im Fahrstuhlschacht“ Tatsachenreihe von Bertolt Brecht und Walter Benjamin, ins Holz geschnitten von Steffen Thiemann, mit einer Nachbemerkung von Erdmut Wizisla 1993 soll Lorenz Jäger in einem Beitrag zum Brecht-Jahrbuch bereits auf Übereinstimmungen in der Werkausgaben Bertolt Brechts… Weiterlesen →

John Höxter, 1884 bis 1938, entstammte einer Kaufmannsfamilie. 1905 zog er zum Besuch der Kunstgewerbeschule nach Berlin. Als expressionistischer Dichter und Graphiker erlangte er eine gewisse Popularität, an Zeitschriften wie „Aktion“ wirkte er mit. Mit dem Niedergang des Expressionismus und… Weiterlesen →

Ivan Goll – Karsten Witte in „Zeit-Magazin“ vom 26. Dezember 2016

Ivan Goll (1891-1951), deutsch-französischer Lyriker und Romancier, ist in der deutschen Literaturgeschichte, trotz später Würdigungen, fast vergessen. Sein Roman „Sodom Berlin“ ist eine überraschend vergnüglich zu lesende Satire auf die Zustände in der deutschen Kunst- und Intellektuellenszene kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Im „Zeit-Magazin“ würdigte Karsten Witte, der auch Golls Werke herausgab, den Dichter zum 100. Geburtstag, 2016 jährte sich sein Geburtstag zum 125. Mal. „Ritter vom Schaum – „Jean Sans Terre“ – die erste zweisprachige Gesamtausgabe der Gedichte Golls“ von Karsten Witte in „Zeit-Magazin“ vom 29. März 1991 http://www.zeit.de/1991/14/ritter-vom-schaum/komplettansicht

Ivan Goll (1891-1951), deutsch-französischer Lyriker und Romancier, ist in der deutschen Literaturgeschichte, trotz später Würdigungen, fast vergessen. Sein Roman „Sodom Berlin“ ist eine überraschend vergnüglich zu lesende Satire auf die Zustände in der deutschen Kunst- und Intellektuellenszene kurz nach dem… Weiterlesen →

Das neue Medium Rundfunk bot Arbeitsmöglichkeiten für die – auch damals – zahlreich vorhandenen arbeitssuchenden Geisteswissenschaftler. Auch der Philosoph Walter Benjamin war sich nicht zu schade, Kinder- und Jugendsendungen zu gestalten. Gleichzeitig bot das Radio Schriftstellern die Möglichkeit, ein größeres… Weiterlesen →

“Eine schreibende Frau mit Humor” (Kurt Tucholsky) Die Biographie der Kölnerin Irmgard Keun (1905-1982) ist exemplarisch für viele Autorinnen und Autoren ihrer Zeit: Nach schnellem Ruhm die Flucht vor der Nazidiktatur und das “Abtauchen” im Nachkriegs- und Wirtschaftswunderdeutschland, in dem… Weiterlesen →

Dissertation: Männliche Homosexualität in der Dramatik der Weimarer Republik

In seiner 2003 erschienenen Dissertation beschäftigt sich Wolf Borchers mit der Resonanz die Homosexualität im Bühnenleben der Weimarer Republik einnahm. Dabei macht er - laut Zusammenfassung - drei Phasen und Richtungen aus: Auf die expressionistische Richtung, die das Thema provokant behandelt folgt die Phase der wirtschaftlich halbwegs stabilen "goldenen zwanziger", in der männliche Homosexualität mit einer gewissen Selbstverständlichkeit behandelt wird. Ein Beispielautor ist der junge Klaus Mann. Dazu kommen "Tendenzstücke" gegen den & 175. Mit Weltwirtschaftskrise und sich abzeichnendem Faschismus wird in Bühnenstücken auch mit dem Klischee des "schwulen Nazis" gearbeitet. Kompletter Text unter http://kups.ub.uni-koeln.de/352/

In seiner 2003 erschienenen Dissertation beschäftigt sich Wolf Borchers mit der Resonanz die Homosexualität im Bühnenleben der Weimarer Republik einnahm. Dabei macht er – laut Zusammenfassung – drei Phasen und Richtungen aus: Auf die expressionistische Richtung, die das Thema provokant… Weiterlesen →

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