Josef Scharl (1896-1954) machte in den zwanziger Jahren Karriere als Mitglied der neuen Münchner Sezession. Noch 1933 widmete ihm die Galerie Nierendorf eine Ausstellung, 1937 zählte er für die Nazis zu den “Entarteten”. 1938 ließ er seine Familie in Deutschland zurück und emigrierte über die Schweiz in die USA. 1954 verstarb er in der Schweiz.

Das Paula-Modersohn-Becker-Museum in Bremen widmet Scharl bis zum 3. Juni 2018 eine Einzelausstellung, die anschließend vom 17. Juni bis zum 14. Oktober 2018 im Ernst-Barlach-Museum in Hamburg zu sehen sein wird. Dies ist die erste Retrospektive seiner Werke seit 20 Jahren. Auf der Ausstellung “Glanz und Elend in der Weimarer Republik” waren zwei seiner Werke zu sehen.

Weiterführende Links:

http://www.josef-scharl.de/

Katalog auf der Website der Galerie Nierendorf:

http://www.nierendorf.com/deutsch/kataloge/Scharl_82/Scharl_75.82.htm

Hits: 71