In ihrer Dissertation “Die Stadtbäder der Goldenen Zwanziger – Kommunale Prestigearchitektur zwischen Tradition und Moderne”, eingereicht 2015 an der Universität Köln im Fach Kunstgeschichte, beschäftigt sich Yasmin Renges mit der Entwicklung städtischer Hallenbäder und ihrer Rolle als Sportstätte, Ort der Hygiene und Gesundheitspflege sowie als Bedeutungsträger. Ein Beispiel gibt das Stadtbad Duisburg-Hamborn, das mit seinen zwei gleichwertigen Schwimmhallen für Männer und Frauen einerseits die Tradition geschlechtergetrennten Badens aus der Kaiserzeit fortführt. Andererseits sind beide Gebäudeteile einander ebenbürtig.

Freizeitort und Wettkampfstätte

Bäder sollten der neu entstehenden Freizeitkultur Rechnung tragen, Sport-, auch Schwimmwettkämpfe sollten den Nationalstolz, der durch die Niederlage im Ersten Weltkrieg gelitten hatte, wieder stärken. Architektonisch sieht die Autorin sie im Spannungsfeld des Neuen Bauens einerseits, und des antiken Vorbilds der Therme andererseits.

Ausführlicher Abbildungsteil und Architektenverzeichnis.

PDF: https://kups.ub.uni-koeln.de/6708/1/DissertationRenges.pdf

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