Die zwanziger Jahre in Deutschland

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Murnau-Gesellschaft

Andenken an den Schöpfer von "Nosferatu" und "Der letzte Mann"
Wer kommt schon aus Bielefeld? Zum Beispiel Friedrich Wilhelm Plumpe alias Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931), der Regisseur von Stummfilmen, deren Bildwelt, wie in "Nosferatu" bis heute nachwirkt. Nach Hollywood abgeworben, hatte er Anpassungsschwierigkeiten mit dem dortigen Publikumsgeschmack. Die Murnau-Gesellschaft bewahrt sein Andenken in Bielefeld, auch mit Preisvergaben und einem jährlichen Filmfestival. http://www.murnaugesellschaft.de/

Andenken an den Schöpfer von “Nosferatu” und “Der letzte Mann” Wer kommt schon aus Bielefeld? Zum Beispiel Friedrich Wilhelm Plumpe alias Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931), der Regisseur von Stummfilmen, deren Bildwelt, wie in “Nosferatu” bis heute nachwirkt. Nach Hollywood abgeworben,… Weiterlesen →

John Höxter, 1884 bis 1938, entstammte einer Kaufmannsfamilie. 1905 zog er zum Besuch der Kunstgewerbeschule nach Berlin. Als expressionistischer Dichter und Graphiker erlangte er eine gewisse Popularität, an Zeitschriften wie „Aktion“ wirkte er mit. Mit dem Niedergang des Expressionismus und… Weiterlesen →

Ivan Goll – Karsten Witte in „Zeit-Magazin“ vom 26. Dezember 2016

Ivan Goll (1891-1951), deutsch-französischer Lyriker und Romancier, ist in der deutschen Literaturgeschichte, trotz später Würdigungen, fast vergessen. Sein Roman „Sodom Berlin“ ist eine überraschend vergnüglich zu lesende Satire auf die Zustände in der deutschen Kunst- und Intellektuellenszene kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Im „Zeit-Magazin“ würdigte Karsten Witte, der auch Golls Werke herausgab, den Dichter zum 100. Geburtstag, 2016 jährte sich sein Geburtstag zum 125. Mal. „Ritter vom Schaum – „Jean Sans Terre“ – die erste zweisprachige Gesamtausgabe der Gedichte Golls“ von Karsten Witte in „Zeit-Magazin“ vom 29. März 1991 http://www.zeit.de/1991/14/ritter-vom-schaum/komplettansicht

Ivan Goll (1891-1951), deutsch-französischer Lyriker und Romancier, ist in der deutschen Literaturgeschichte, trotz später Würdigungen, fast vergessen. Sein Roman „Sodom Berlin“ ist eine überraschend vergnüglich zu lesende Satire auf die Zustände in der deutschen Kunst- und Intellektuellenszene kurz nach dem… Weiterlesen →

Das neue Medium Rundfunk bot Arbeitsmöglichkeiten für die – auch damals – zahlreich vorhandenen arbeitssuchenden Geisteswissenschaftler. Auch der Philosoph Walter Benjamin war sich nicht zu schade, Kinder- und Jugendsendungen zu gestalten. Gleichzeitig bot das Radio Schriftstellern die Möglichkeit, ein größeres… Weiterlesen →

TAZ vom 18. Dezember 2016: Stummfilm mit düsterer Vorwegnahme

Die „TAZ“ berichtet am 18. Dezember 2016 über die Wiederentdeckung und Restaurierung des Films „Stadt ohne Juden“, basierend auf dem gleichnamigen Buch des 1925 ermordeten Hugo Bettauer. Dieser schildert die Dystopie eines Österreich, aus dem die jüdische Bevölkerung als Sündenbock für Armut und Arbeitslosigkeit herausgeekelt wird, eine gruselige Vorwegnahme dessen, was eineinhalb Jahrzehnte später Wirklichkeit werden sollte. http://www.taz.de/!5367721/

Die „TAZ“ berichtet am 18. Dezember 2016 über die Wiederentdeckung und Restaurierung des Films „Stadt ohne Juden“, basierend auf dem gleichnamigen Buch des 1925 ermordeten Hugo Bettauer. Dieser schildert die Dystopie eines Österreich, aus dem die jüdische Bevölkerung als Sündenbock… Weiterlesen →

Bei Kugelbauten denken die meisten Architekturfans an das Brüsseler Atomium. Fast in Vergessenheit geraten ist ein Experimentalbau, mit dessen Errichtung die Technische Hochschule in Dresden 1928 ihren 100. Geburtstag feierte. Der Architekt Peter Birkenholz errichtete das damals erste Kugelhaus der… Weiterlesen →

Tondokumente bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

Von der Ausrufung der Republik bis zum Ermächtigungsgesetz 1918 rief Philipp Scheidemann die Republik aus, wenig später sein Konkurrent Karl Liebknecht. 1933 sprach Otto Wels gegen das Ermächtigungsgesetz. Weitere Tondokumente von Hermann Müller und Marie Juchacz hat die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlicht…. Weiterlesen →

“Eine schreibende Frau mit Humor” (Kurt Tucholsky) Die Biographie der Kölnerin Irmgard Keun (1905-1982) ist exemplarisch für viele Autorinnen und Autoren ihrer Zeit: Nach schnellem Ruhm die Flucht vor der Nazidiktatur und das “Abtauchen” im Nachkriegs- und Wirtschaftswunderdeutschland, in dem… Weiterlesen →

Arbeitsgruppe zur Stadtgeschichte gegründet Eine gemütliche Kleinstadt, in der die Herzog-August-Bibliothek schon der aufregendste Platz innerhalb der Stadtgrenze ist? Auch in Wolfenbüttel gründete sich 1918 ein Arbeiter- und Soldatenrat. Das neue Bürger-Museum plant für 2018 eine Ausstellung zur Stadtgeschichte während… Weiterlesen →

Presseschau 6. November 2017

Ausstellungsvorbereitung und Parallelen zur Gegenwart Potsdamer neueste Nachrichten (PNN): “Revolutionäre des Geistes”. Eine Doppelausstellung des Potsdam Museum 2018/2019 soll sich mit der Weimarer Republik beschäftigen. Ein Teil ist dem Künstler Wilhelm Schmid gewidmet, der zweite beschäftigt sich unter dem Titel… Weiterlesen →

Maler der “Einsamen Paare” Die Beziehungen zwischen den Geschlechtern waren ein Topos, der die Kunst der Weimarer Republik prägte, obwohl sich für breite Bevölkerungsschichten an der Rollenverteilung nicht viel änderte. Distanziert auftretende Paare, die Frau häufig unbekleidet, der Mann in… Weiterlesen →

Richard Ziegler

Wiederentdeckter Maler der Neuen Sachlichkeit Richard Ziegler (1891-1992) war eigentlich studierter Philologe, folgte aber mit fast 30 Jahren seinem eigentlichen Berufswunsch, der bildenden Kunst. Der gebürtige Pforzheimer lebte in Berlin, England sowie auf der kroatischen Insel Korčula und auf Mallorca…. Weiterlesen →

Zeitgeschichte im Geldbeutel Die Einführung der Rentenmark im Herbst 1923 beendete die Inflation und die Zeit der Stapel wertlosen Papiergelds. Ein Drei-Mark-Stück von 1924 nimmt das “Deutsche Münzenmagazin” als Beleg für die neue Stabilität. Universitäts- und Stadtjubiläen, der Weltrundflug der… Weiterlesen →

Presseschau “Glanz und Elend in der Weimarer Republik“ Weltexpress: “Ein gebrochener Blick auf eine schicksalhafte Epoche deutscher Geschichte” http://weltexpress.info/glanz-und-elend-in-der-weimarer-republik-ein-gebrochener-blick-auf-eine-schicksalhafte-epoche-deutscher-geschichte/ Pforzheimer Zeitung: Auch Pforzheimer Künstler sind dabei https://www.pz-news.de/kultur_artikel,-Schirn-Kunsthalle-zeigt-Kunst-der-Weimarer-Republik-Auch-Pforzheimer-Kuenstler-dabei-_arid,1196534.html Badische Zeitung: Kleine Leute, große Bonzen http://www.badische-zeitung.de/ausstellungen/die-kunst-der-weimarer-republik-in-frankfurt-und-wiesbaden–144544788.html welt.de: “Als die Zuhälter aussahen wie… Weiterlesen →

“Glanz und Elend in der Weimarer Republik” in der Schirn Kunsthalle

 Wenig Glanz, viel Elend Die Ausstellung „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“  in der Frankfurter Schirn präsentiert Bildende Kunst als Sozialgeschichte und zeigt neben Dix und Grosz auch Werke fast vergessener Künstler – Impressionen: Frankfurt. Der Betrachter findet sich… Weiterlesen →

Die zwanziger Jahre in Bayern

Berlin war das Experimentierfeld der Moderne - in München ging es etwas behäbiger zu. Ausführlicher Artikel: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Goldene_Zwanziger_Jahre  

Berlin war das Experimentierfeld der Moderne – in München ging es etwas behäbiger zu. Ausführlicher Artikel: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Goldene_Zwanziger_Jahre   Aufrufe: 174

August Sander

Porträtist und Analyst August Sander (1876-1964) schuf mit seinem Porträtbuch “Das Antlitz der Zeit” eine Bestandsaufnahme seiner Gesellschaft. Die SK Stiftung Kultur verwaltet seinen Nachlass. http://www.photographie-sk-kultur.de/august-sander/biographie/ Die SK Stiftung Kultur und sein Urenkel Julian Sander liegen im Streit um die… Weiterlesen →

Erfolgreich unter drei Systemen Er muss ein tänzerisches “Wunderkind” gewesen sein: Harald Kreutzberg (1902-1968) stand schon als kleiner Knirps auf der Operettenbühne. In einem “Dilettantenkurs” der Tänzerin Mary Wigman warb diese ihn direkt für die Profiausbildung ab. So steht es… Weiterlesen →

Kurt Weill – Mehr als die Dreigroschenoper

Die Musik von Kurt Weill (190- 1950) wird häufig als reines Beiwerk zu den Stücken Bertolt Brechts gesehen. In Wirklichkeit war sein Schaffen wesentlich reichhaltiger. Die Kurt Weill Foundation bewahrt das Andenken an Weill und seine Frau Lotte Lenya https://www.kwf.org/index.html… Weiterlesen →

Presseschau 18. Oktober 2017

 Quantenphysik und Lokales Pascual Jordan (1902-1980) konnte seine Forschungsergebnisse dank der Schusseligkeit seines Doktorvaters nicht rechtzeitig publizieren und andere fuhren die Preise ein. Außerdem legte er den Grundstein für die Quantenfeldtheorie. Weniger mit Ruhm bekleckert hat er sich als NSDAP-Mitglied… Weiterlesen →

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